Systemische Familienaufstellungen (n.b.)

themenbezogene Aufstellungen

Einzelaufstellungen mit Figuren

wahrnehmen, was ist

Unsere kleineren oder größeren Schwierigkeiten im Alltag, auch Lebensprobleme schlechthin und schwere Krankheiten können ihre Wurzeln u.a. auch in unbewussten tiefen Bindungen an unsere Herkunftsfamilie haben.

Die Themen oder die Art der Schwierigkeiten mit PartnerInnen, Kindern, Eltern werden nicht selten von den Familienmitgliedern der nächsten oder übernächsten Generation übernommen. Manchmal ist es aus Liebe, aus Tradition, aus Verbundenheit, aus der Suche nach Familienzugehörigkeit, manchmal sogar auch aus Hass und Ablehnung heraus - oder was auch immer für oft überraschende Faktoren im Spiel sind.
Wer kennt nicht Menschen, die einen ihrer Verwandten völlig ablehnen, und ihm trotz dem wie ein Ei dem anderen ähnln.

Auch bei beruflichen Karrieren kann man manchmal ähnliches beobachten - im Positiven wie im Negativen, im Erfolg wie im Misserfolg. Nun - im Erfolg muss man ja wohl nichts verändern, wenn man glücklich und zufrieden mit seinem Beruf ist!

Im Sprachgebrauch des „Familienstellens“ wird dies alles „Verstrickung“ genannt: Spätergeborene (z.B. Kinder, Enkelkinder...) übernehmen das (schwere) Schicksal ihrer Vorfahren, manchmal bis hin zum frühzeitigen Tod, oder vertreten Mitglieder, die aus dem Familienverband ausgeklammert wurden (z.B. frühere Lebenspartner, früh verstorbene Geschwister...).

Das System des „Familienstellens“ bringt diese im Verborgenen wirkenden Kräfte ans Licht und ermöglicht Lösungen, die von lang getragenen Belastungen befreien und für alle Beteiligten neue Lebensperspektiven ergeben können.

Das Familiengefüge wird über die sogenannten StellvertreterInnen lebendig, die von den Aufstellenden aus der Gruppe ausgewählt werden und dem jeweiligen inneren Bild entsprechend im Raum einen Platz zugewiesen bekommen.

Die StellvertreterInnen spüren und fühlen dort meistens sehr treffend, wie sich die vertretene Person in der Familie erlebt und was sie empfindet (oft bis hin zur Wahrnehmung von Körpersymptomen, wie z.B. Druck im Magen, Kopfschmerz, etc.) Dabei ist es nicht nötig, diesen Menschen persönlich zu kennen oder über seine Lebensumstände genau bescheid zu wissen. Ganz im Gegenteil - zu viel „Faktenwissen“ stört die Arbeit.

Im Weiteren Verlauf wird das Familiensystem entsprechend der Befindlichkeit der beteiligten Personen immer wieder umgestellt. Manchmal müssen auch bislang mißachtete oder unbeachtete, aber für das Geschehen wichtige Personen hereingenommen werden. Diese können dann auch entsprechend gewürdigt werden, oder sie geben ihren „Segen“ - ihr Einverständnis für das, was sich in der Familie ereignet.

Die Aufstellung wird dann beendet, wenn eine „Familienordnung“ gefunden ist, die alle Mitglieder (einschließlich der/des Aufstellenden) als stimmig empfinden. Geschieht dies alles in einer ernsthaften, gesammelten Haltung, dann hat es auch auf die vertretenen Personen eine heilsame, (er)lösende Wirkung.

Themenbezogene Aufstellungen:

Es besteht auch die Möglichkeit, Gefühle (z.B. Angst), Körpersymptome (z.B. Schmerzen), Träume oder schwierige Entscheidungssituationen (z.B. Berufswechsel) direkt aufzustellen.

Prinzipiell ist es auch möglich in Einzelarbeit (ohne Gruppe) Themen mit Figuren oder "Platzsymbolen" wie Schuhen oder Ähnlichem aufzustellen.

Wenn es dem jeweiligen Erfahrungsprozess förderlich ist, machen wir auch unter anderem Traum- & Trance-Arbeit, Körperarbeit, Prozess- & Energiearbeit.

Die Gruppe ist auch für Menschen offen, die nicht aufgrund von akutem Leidensdruck, sondern aus Interesse an persönlicher Weiterentwicklung kommen, bzw. sich als StellvertreterInnen zur Verfügung stellen wollen.

Gruppenleitung:

Dr. Michael Hofreiter, Arzt, Psychotherapeut, Traum-Körperarbeit, Prozess- & Energiearbeit, Vater.

ACHTUNG:

Da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist, bitte ich Sie um telefonische Anmeldung:

Tel.: 02272 66 9 77

Termine

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